Das Fest

Das wichtigste Fest für Jiuzhaigou ist das Frühlingsfest. Viele Tage vor dem Fest sind die Frauen schon beschäftigt. Vor allem macht jede Familie sauber. Die Bilder vom Engel und vom Schatz hängen die Menschen auf der Wand oder auf dem Fenster. Damit hoffen die Menschen, dass in neuen Jahr Alles Gute. Am letzten Tag des Jahres nach dem Mondkalender bleiben die allen Mimglieder der Familie zusammen und das Abendbrot essen. Am ersten und zweiten Tag des neuen Jahres bleiben sie auch zusammen. Am dritten Tag gehen die Menschen von zu Hause aus. Mit dem Drache-Tanz und Löwen-Tanz feiern sie das Fest. Am elften Tag gibt es die umfangreichen Unterhaltungsprogramme.

Wasser-Trug im neuen Jahr

In Jiuzhaigou gibt es noch eine Tradition vom Feiern. In der Morgenfrüh am ersten Tag im neuen Jahr tragen sie einen Tonne auf dem Rücken und gehen zum See, um das Wasser nach Hause zu holen. Dies ist der so genannte Wasser-Trug. Nach dem ersten Hahnenschrei laufen sie mit der Tonne möglichst schnell zur Wasserquelle, bei der sie vor allem zum Gott beten mit dem Wasser und Rauch. Danach tragen sie das heilige Wasser nach Hause, welches das Getränk für den Anfang des neuen Jahres ist.

Der Sang Yan (saubere Rauch)

Das “Sang” ist eine tibetanische Silbe, bedeutet Sauberkeit. Der saubere Rauch nennen die lokalen Menschen auch als „Xun“ Rauch. Das „Xun“ bedeutet das parfümieren. Der Rauch entstand aus der heutigen Ali Zone in Tibet. Er ist schon 3000 Jahre alt. Als eine wichtige Sitte geht der Rauch in erster Linie um das Gelöbnis, welches der Gott wissen und kontrollieren soll. Alltags handelt sich der Rauch um die Begrüßung zu Verwandten und Freunden. Im Berg, Tempel oder Pagode ist der Rauch zu sehen. An den glücklichen Tagen kann man den Rauch überall finden. Die Luft ist mit dem Rauch parfümiert.

Mit den Ruten und Blättern von Zypresse produzieren die lokalen Menschen den “Sang Yan”. Der Rauch heißt deshalb auch „Bai Xiang“ (Zypresse Parfum). Die Tibetaner meinen, dass man alle schmutzigen Körper und Sachen mit dem Rauch parfümieren muss, damit die schmutzige Luft getrieben werden kann. Die neue Kleidung, die neue Wohnung, der Tote sind zu parfümieren. In der Hochzeit wird auch alles parfümiert.

Die Treibung zum Teufel am letzten Tag eines Jahres

Die Menschen, die in Jiuzhaigou wohnen, meinen, dass alle schlechten Sachen, Dingen und Ergebnisse vom Teufel verursacht seien. Sie wollen,dass im neuen Jahr alle Teufel verschwinden, deshalb treiben sie in der neuen Zeit die Teufel. Am Nachmittag gehen die Menschen zum See und holen die kleinen Steine. Am Abend gehen die Männer zu nächst in die Wohnung und schlagen mit den Steinen überall. Den letzte Stein und einen die Teufel symbolisierender Nadel betten die Menschen unter der Treppe ein. Die Teufel im der Wohnung seien weggelaufen. Die Kinder treiben die Teufel mit Wasser im Dorf. Diese Tradition ist keine religiöse Veranstaltung mehr, sondern eine Gewohnheit.

Die Einladung zum Bergens-Engel

Am fünfzehnten Januar nach dem Mondkalender laden die lokalen Menschen den Berg-Engel ein, um die Zukunft im neuen Jahr vorherzusehen. Die Einladung ist eine große Veranstaltung und findet in jedem Dorf statt. Die Aufgabe der Einladung übernehmen zwei Mädchen, die nach ihren Geburtstagen und nach einer spezifischen Regel von den Zauberern ausgewählt. Die Einladung kann am Tag und auch in der Nacht durchführen. Die wichtigen Zauber-Wergzeuge sind die y-förmigen Ruten. Am Anfang versammeln sie Menschen vor den Ruten, während ihnen die Zauberer die Bibel vorlesen. Die beiden Mädchen nehmen die Ruten. Sollten sich die Ruten irgendwie bewegen, seien die Engel eingeladen. Sollten sie Ruten keine Bewegung haben, muss man die Engel noch ein Mal einladen. Beim Einladen beten die Menschen zu den Engeln: „ob die Steine nach unten fallen?“ „Ob die Hochwasser kommt?“ “Ob das Wetter schön ist?” “Ob es noch Teufel gibt?“ “Ob der Junge eine schöne Frau heiraten?“ Fast über alles fragen die lokalen Menschen die Engel. Bei positiven Antworten seien die Ruten nach links zu bewegen und bei negativen Antworten seien die Ruten nach rechts zu bewegen. Die Fragen handeln sich in erster Linie um die kollektiven Probleme oder Interessen. Einige Menschen glauben die Antworten, einige glauben sie aber nicht.

Die Unterhaltungen auf dem Frühlingsfest

Nach dem Einladen zum Berg-Engel kommen die Unterhaltungen. Die Menschen umringen einen Kreis. Vom Abend bis zur nächsten Morgenfrüh tanzen und singen sie. In der lokalen Kultur bedeutet der Kreis die Kollektivierung, aus der die Kraft entsteht. Alles, was sie haben, enthält die Mutigkeit und Fleißigkeit und den Kollektivismus von den Vorläufern und von ihnen.